Air Max 1 Serie

Air Max 1 sind wie der Name schon sagt das erste Modell der Schuhserie mit dem sichtbaren Gaskissen in der Sohle. Die Schuhe sind 1987 auf dem Markt erschienen, weshalb sie auch unter dem Namen Air Max ´87 bekannt sind. In diesen Jahren waren sie ein Pionierprodukt welcher sich von den Anderen, sowohl wenn es um das Design, wie auch um die technologischen Lösungen geht, unterschied. Verantwortlich für die ersten Air Max war Tinker Hatfield, der in der Sportbranche als Designer geschätzt wird. In seinen Lebenslauf finden sich nicht nur weitere „Schuhe mit dem kleinen Fenster“ aber auch  viele Werke anderer Linien des Konzerns aus Oregon.

Der Weg zum Erfolg

In der Hälfte der 80er Jahre ging das Schuhgeschäft der Firma aus Oregon nicht so gut wie erwartet. Im Angebot der Marke fanden sich viele interessanten Produkte, aber es fehlte eins, dass zum Spitzenreiter werden und die Marke nach vorne bringen könnte. Das sollte ein Team von Designern ändern, an dessen Spitze Tinker Hatfield stand. Damals fing auch die Arbeit an der Verbesserung des Dämpfungssystems und der Vergrößerung des Gaskissens. In dem Team war auch Bruce Kilgore, der das Modell Air Force 1 entworfen hat.

Pariser Inspiration

Eine große Bedeutung für die Entstehung der Air Max in der heut bekanten Form, war die Reise Hatfields nach Paris, wo er das Centre Pompidou besuchte. Er sah dort ein Gebäude, welches alle Installationen auf der Außenseite besaß.  So kam er auf die Idee Schuhe zu entwerfen, bei denen das Innere sichtbar wäre. Er zeigt seine Skizzen Mark Parker und anderen Spezialisten von Nike, danach setze er seine Arbeit am Projekt vor.

Sie dachten, dass es nicht gelingt

Nicht alle waren von Anfang an für die „Schuhe mit dem Fenster“. Die Marketingmitarbeiter der Firma Nike hatten ihre Zweifel am Projekt. Der Hauptgrund waren die Kissen von denen man befürchtete, dass sie schnell platzen würden, was wiederum viele Reklamationen und verärgerte Kunden mit sich bringen und als Endresultat dem Konzert  gewaltige Verluste bringen  würde. Wie sich später herausstellte waren die Gaskissen in den Sohlen der Air Max robuster als die Sohlen selbst. Hatfield arbeitete an den Air Max nach der Arbeit, unabhängig von seiner Alltagsbeschäftigung. In den 80er Jahren war das Air Max System einfach nur revolutionär und viele meinten, dass diese Lösung einfach nur verrückt ist, weshalb man auch der Meinung war, dass es nicht gut gehen kann. Alle Zweifel wurden am 26 März 1987 aufgelöst, als das Modell Nike Air Max 1 auf dem Markt kam.

Notwendige Änderungen

Bei den ersten Air Max sah die Innensohle ein wenig anders als heute aus.  Man benutzte auch einen Schaum der nicht besonders Resistent gegen Reibung und mechanische Schäden war. In den ersten Exemplaren war auch das Fenster mit dem Gaskissen größer. Nike verbesserte die Unvollkommenheiten, indem sie die Sohle und den Schaum ersetzten und das Fenster kleiner machten.

Interessantes über die ersten Air Max

Die Nike Air Max 1 haben eine spannende Geschichte, weshalb es auch einige interessanten Einzelheiten dazu gibt. So war z.B. das Einführen des Air Max System auf den Markt so revolutionär, dass Nike zu den Entschluss kam in der ersten Werbung den Song „Revolution” der Beatles zu benutzen. Diese Angelegenheit endete im Gericht.

Interessant ist auch, dass Tinker Hatfield zwar die Air Max 1 designte, aber nicht der Autor der Technologie ist. Für die Entwicklung der Technologie ist der Ingenieur Marion Frank Rudy, der mit Nike zusammengearbeitet hat, verantwortlich. Seine Aufgabe war es das Nike Air System weiter zu entwickeln.

Wenn wir schon beim Thema des berühmten Dämpfungssystems sind muss gesagt werden, dass auch wenn oft der Begriff „Luftkissen“ benutzt wird, gar keine Luft drinnen ist. Anfangs wurde das Kissen mit Schwefelhexafluorid  gefüllt, doch man verzichtete auf diese Methode da diese Substanz schädlich für die Gesundheit war. Heutzutage werden die Air Max Kissen mit Stickstoff gefüllt.

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